Eine Akne ist ein ernsthaftes Problem. Sie tritt vorwiegend bei jungen Mädchen auf und kann sich bis in das Erwachsenenalter fortsetzen. Die Akne entstellt nicht nur das Gesicht, sondern ist zusätzlich mit Risiken verbunden. Die Pusteln können sich entzünden und zu Infektionen und Narben führen. So weit sollten Sie es nicht kommen lassen, denn die Akne kann behandelt werden. Oft hilft die Antibabypille.
Was bewirkt die Hautpille?
Nicht immer müssen Sie oder Ihre Tochter bei einer Akne die Antibabypille einnehmen, denn es wird eine spezielle Hautpille angeboten. Die Hautpille enthält Hormone, ebenso wie die Antibabypille. Allerdings kann es zum Beginn der Einnahme zu einer Verschlimmerung der Akne kommen, weswegen Hautärzte hier auch gefragt werden sollten. Nehmen Sie die Hautpille über eine bestimmte Zeit ein, so können sich die Akne-Beschwerden bessern. Viele Frauen berichten nach dem Absetzen der Pille von einem erneuten Auftreten der Beschwerden. Die Hautpille wird in unterschiedlichen Stärken angeboten. Im Gegensatz zur Antibabypille dient die Hautpille nicht zur Verhütung. Die Hautpille ist nicht ohne Nebenwirkungen. Ebenso wie bei der Antibabypille kann es bei der Einnahme der Hautpille zu einer Gewichtszunahme, zu Übelkeit oder zu Kopfschmerzen kommen. Vergessen Sie nicht, dass bei einigen Produkten sogar von Akne als Nebenwirkung die Rede ist.
Ist die Antibabypille besser?
Die Antibabypille dient in erster Linie der Verhütung – im Gegensatz zur Hautpille. Bei der positiven Wirkung auf die Haut, die längst nicht bei allen Präparaten und bei allen Frauen zu verzeichnen ist, handelt es sich lediglich um einen positiven Nebeneffekt. Frauenärzte verordnen die Antibabypille nach einer gründlichen Befragung und Untersuchung der Patientin. Welche Pille der Frauenarzt verordnet, hängt von der Konstitution der Frau ab. Bevor Sie sich für die Antibabypille entscheiden, sollten Sie den Frauenarzt über Ihre Lebensumstände informieren. Rauchen kann die Wirkung der Antibabypille beeinträchtigen oder zu verstärkten Nebenwirkungen führen.
Je nach Art der Antibabypille können unterschiedliche Nebenwirkungen auftreten. Dies können längst nicht nur Kopfschmerzen, Übelkeit oder Gewichtszunahme sein.
Die Antibabypille enthält zum größten Teil Östrogen, das weibliche Geschlechtshormon. Zusätzlich enthält sie Gestagene, die eine Schwangerschaft vortäuschen. Je nach Art der Pille sind diese Hormone in unterschiedlicher Konzentration vorhanden. Die Konzentration der Hormone und das Verhältnis zueinander sind für den Erfolg bei einer Behandlung der Akne entscheidend.
Bild: panthermedia.net Brigitte Meckle
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20. Oktober 2011
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