Im Alter lässt die körperliche und geistige Leistung nach, infolgedessen nehmen viele Senioren zusätzliche Hilfe durch einen Pflegedienst in Anspruch. Für ältere Menschen, die zwar noch geistig oder körperlich fit sind, aber mit der Pflege des eigenen Haushaltes zunehmend Probleme haben, empfiehlt sich der Umzug in eine betreute Anlage. Aber bei der Suche nach der Wohnung stehen Angehörige vor der Qual der Wahl. Denn die Kosten variieren je nach Pflegeleistung.
Voraussetzungen für Betreutes Wohnen
Wer in einer betreuten Wohnanlage, Hausgemeinschaft oder zu Hause mit einer Betreuung durch den Pflegedienst wohnen möchte, sollte es schaffen, einen Teil seines täglichen Lebens selbstständig zu meistern. Wenn Sie beispielsweise nach einer Schulter-Behandlung Hilfe beim An- und Ausziehen der Kleidung sowie der täglichen Hygiene brauchen, werden Ihnen die Formen des Betreuten Wohnens gefallen. Denn hier bleiben Sie weiterhin mobil und erhalten Unterstützung durch einen Pflegedienst.
Kostenfaktoren für altersgerechte Wohnungen
Welche Kosten ältere Menschen erwarten, lässt sich pauschal nicht beantworten, denn sie hängen von verschiedenen Faktoren ab. So zahlen Sie die monatliche Miete für die Wohnung und die entsprechenden Preise für die Pflegeleistungen. Daher kostet Betreutes Wohnen für Menschen weniger, die nur Hilfe beim Kochen und der Ernährung im Alter benötigen, als Unterstützung bei der Hygiene, dem Ankleiden und der medizinischen Versorgung. Außerdem verlangen die meisten Privatunternehmen höhere Gebühren als Träger wie die Caritas und das DRK. Schließlich haben fitte Senioren die Option, weiterhin zu Hause zu wohnen.
Betreutes Wohnen zu Hause
En Umzug ist besonders im Alter mit einem hohen Stressfaktor verbunden, so dass einige ältere Personen lieber zu Hause bleiben. Wenn Sie die Pflegestufe 1 Vorraussetzungen erfüllen, aber noch mobil sind, reicht es, einen Pflegedienst zu beauftragen. Je nach Leistung und Betreuung gestalten Sie weiterhin Ihren Alltag und bekommen die Unterstützung, die sie brauchen. Ein weiterer Vorteil, wenn Sie zu Hause wohnen, Sie bleiben in einem bekannten Umfeld und wechseln bei Unzufriedenheit den Betreuungsdienst. Diese Form der Betreuung ist vielen Fällen günstiger als ein Umzug in eine Wohngemeinschaft. Zudem lassen sich die Kosten leichter kalkulieren.
Bild: panthermedia.net Erwin Wodicka

18. August 2011
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